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Ehrenamtliche des CaDW feiern

Am 08.02.2019 fand das diesjährige Ehrenamtsfest des CaDW – des Tafel- und Kleiderladens – in Nördlingen statt. Vertreter des Diakonischen Werkes und des Caritasverbandes luden alle ehrenamtlichen Mitarbeiter der Einrichtung zum schon traditionell gewordenen Fest ein.

Gruppenbild CaDW-Mitarbeiterfest 2019 (Bild: K. Haimböck)

Nördlingens Oberbürgermeister Herrmann Faul ging in seiner Grußrede auf die Unterstützung, die die Menschen aus der Umgebung in der Einrichtung erfahren, ein. Wie auch in den letzten Jahren, so nahm er auch heuer den Termin gerne wahr und bekundete damit die Solidarität der Stadt Nördlingen mit den Menschen, die von der guten wirtschaftlichen Lage nicht profitieren können.
Helmut Weiß vom Diakonischen Werk ließ das Jahr in Zahlen und Bildern Revue passieren. Die Nachfrage an den Angeboten des CaDW ist laut Zahlen leicht gestiegen. Rund 500 ausgegebene Sozialladenausweise sind im Umlauf. Das sind über 1000 Personen, die auf Unterstützung der Tafel angewiesen sind. Ebenso zählte er einige Meilensteine des letzten Jahres auf: etwa den Flohmarkt am Stadtmauerfest oder den Ausflug der Mitarbeiter.
Herr Schäpers bedankte sich im Namen des Diakonischen Werkes und des Caritasverbandes bei allen Spendern, die die Tafel und den Kleiderladen unterstützen. Besonderen Dank sprach er den ehrenamtlichen Mitarbeitern aus. Ohne sie würden die Menschen, die hinter jedem ausgegebenen Sozialladenausweis stehen, nicht die Solidarität und das Miteinander erfahren können, die eine Gesellschaft ausmachen.
Zünftiges, gut bürgerliches Essen und rockige Klänge der Band „Gut Drauf…“ rundeten den Abend im evangelischen Gemeindehaus ab.
Das CaDW in Nördlingen ist eine Einrichtung in gemeinsamer Trägerschaft des Diakonischen Werkes und des Caritasverbandes im Landkreis. Es wurde 2007 gegründet und beherbergt seit dem eine von 169 Tafeln in Bayern und einen Kleiderladen. In ihm engagieren sich rund 80 Ehrenamtliche. Auf diese Weise werden viele Menschen im Ries unterstützt, gleichzeitig werden jährlich viele Tonnen an Müll vermieden. Damit folgt die Einrichtung sowohl sozialen als auch ökologischen Betrachtungen.

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